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Gaming – immer noch eine Männerdomäne?

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Die menschliche Evolution zeigt es, schon früh musste sich das männliche Geschlecht um die grundlegende Versorgung kümmern, ob man nun alleinstehend war oder eine Familie zu ernähren hatte. Jagen und erobern war in diesem Zusammenhang gang und gäbe. Viel Zeit für Spaß und geselliges Beisammensein war da nicht. Frauen hingegen wurde die Rolle der Mutter und der Kümmerin zuteil.

Frauen Gamer

Sich um den familiären Background und die Kinder zu kümmern, fand man bis vor wenigen Generationen ganz normal. Spiel und Spaß standen im Vordergrund, wenn es darum ging, den Nachwuchs zu beschäftigen.

Der technologische Fortschritt als Wendepunkt

Als der liebe Gott oder wer auch immer das Gaming erfand, wandelte sich jedoch das Blatt. Besonders Jungen und männliche Jugendliche entdeckten Handhelds, Telespiele und Konsolen für sich, das Zeitalter des Daddelns war geboren. Dieser Trend zieht sich mittlerweile bis in das Erwachsenenalter rein. Wer sich Bilder früherer LAN-Parties oder Conventions anschaut, wird erkennen, dass vorwiegend die männliche Domäne bei diesen vertreten war.

Da uns die Technik vieles abnimmt und die Bandbreite an Berufen in unserer Gesellschaft zugenommen hat, müssen Männer nicht mehr zwingend schwer schuften und in Bergwerken arbeiten gehen. Umso ersichtlicher ist es, dass diese für sich auch beanspruchen dürfen, nicht mehr nur auf das Arbeiten und Kinder zeugen reduziert zu werden. Die Emanzipation des männlichen Geschlechts erfolgt also quasi durch die Hintertür auf diesem Gebiet, was sich auch an dem Übergewicht in der Gaming-Branche zeigt.

 

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Damit ist nicht das Körpergewicht gemeint, sondern die Anzahl der Männer in Relation mit dem Anteil der Frauen in der Spielwelt. Mehr und mehr Menschen des männlichen Geschlechts haben in der Gegenwart also unter Umständen mehr Zeit zum Spaß haben, als das früher der Fall war. Hingegen der Frauenanteil beim Spielen immer noch niedrig ist. Sicherlich kümmern sie sich immer noch vorwiegend um den Nachwuchs im Kleinstkind alter. Aber auch hier gehen immer mehr Väter in Elternzeit und spielen demzufolge vermehrt mit der nachfolgenden Generation.

Zukunftsperspektive des weiblichen Geschlechts beim Gaming

Durch die stetige Entwicklung des mobilen Gamings in Verbindung mit Smartphones findet zum jetzigen Zeitpunkt eine kleine Trendwende statt. Das familiäre Leben tritt in den Hintergrund, wenn es um das Daddeln geht. Mittlerweile lässt sich vieles irgendwie miteinander arrangieren. Mal während des Kochens in der Küche eine Runde am Handy spielen oder sich im Zug damit die Zeit zu vertreiben, gehört schon zur Normalität dazu.

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Da in der Gegenwart fast jeder ein Smartphone mit Spielen drauf besitzt, kann man eigentlich gar nicht mehr von einer Geschlechtertrennung in diesem Segment sprechen. Gerade Menschen unter dem 60. Lebensjahr daddeln nun vermehrt und in gleichen Anteilen, als das noch früher war, natürlich bezogen auf das mobile Gaming.

Wenn man das Spielen am Computer oder an Konsolen für sich selbst nimmt, so ist der Anteil des männlichen Geschlechts immer noch leicht dominant. Aber auch hier holen Frauen natürlich auf, Gott sei Dank. Letztlich lässt sich indessen sagen, dass in der Gamingwelt, das männliche Geschlecht immer noch dominiert, jedoch bei weitem nicht mehr so stark.

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